Versorgungswerk

Das Versorgungswerk Ihrer Kreishandwerkerschaft informiert
Die erweiterte Elementarversicherung wird immer wichtiger

Wie die Bilder zeigen muß es nicht immer das Hochwasser sein, welches erhebliche Schäden anrichtet.

Elementarschutz

Auch für Betriebe essentiell


Auch 2016 hatte das Wetter wieder nicht an Extrem-Kapriolen gespart. So verursachten allein die schweren Unwetter von vor einem Jahr versicherte Schäden von rund 1,2 Milliarden Euro.

Betroffen von diesen Wetterereignissen waren auch Handwerks- und Gewerbebetriebe. Noch nie hatten Regenfälle in so kurzer Zeit so hohe Schäden verursacht. Damit ist auch für mittelständische Betriebe eine passende Versicherung gegen Wetterereignisse ein Thema, das Betriebsinhaber nicht auf die lange Bank schieben sollten.

Zwar sind 99 Prozent aller Betriebe ohne besondere Auflagen gegen Elementarschäden versicherbar. Dennoch haben bisher sehr viele auf einen entsprechenden Versicherungsschutz verzichtet, nicht selten, um die Prämie zu sparen. Doch Sparen am falschen Ende kann teuer zu stehen kommen, denn ein nicht versicherter Elementarschaden bedroht oft die gesamte Existenz. Aber nicht nur eine Elementarversicherung mit möglichst geringer Selbstbeteiligung ist essentiell: Die SIGNAL IDUNA empfiehlt, in diesem Zusammenhang auch an eine Betriebsunterbrechungsversicherung zu denken. Liegt nach einem Wetterereignis die Produktion still, addieren sich ansonsten zu den Kosten zum Beispiel durch Hochwasser noch die Umsatzverluste.

Zusammen mit seinem Kooperationspartner SIGNAL IDUNA bietet das Versorgungswerk Ihrer Kreishandwerkerschaft umfassende Absicherungsmöglichkeiten zu speziellen Konditionen an.

Kontakt:

Geschäftsstellenleiter:
Martin Richter, Tel.: 0171/566 55 51, E-Mail: martin.richter@signal-iduna.net

 

Das Versorgungsniveau der gesetzlichen Rentenversicherung wird weiter sinken
Betriebliche Altersvorsorge: effektiv gegen die Versorgungslücke
 

Wer sich im Ruhestand allein auf die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung verlässt, wird seinen gewohnten Lebensstandard kaum aufrechterhalten können. Private Vorsorge ist also nötig, um die größer werdende Versorgungslücke zu schließen. Martin Richter, Versicherungsexperte der SIGNAL IDUNA Gruppe in Magdeburg, empfiehlt, Arbeitnehmern und Arbeitgebern unbedingt die betriebliche Altersversorgung (bAV) aufgrund der beiderseitigen Vorteile einzubeziehen.
 
Auch unsere Gesellschaft folgt einem Trend, der in fast allen Industriestaaten zu beobachten ist. Einerseits werden weniger Kinder geboren, andererseits steigt die statistische Lebenserwartung der Bevölkerung. Die Folge: Die Zahl der im Berufsleben stehenden Menschen und damit der Beitragszahler in die Sozialversicherungssysteme sinkt kontinuierlich, während die der Leistungsempfänger steigt. So erhält der sogenannte „Eckrentner“, ein Arbeitnehmer, der 45 Jahre ununterbrochen im Berufsleben stand und durchschnittlich verdiente, nach derzeitigem Stand eine „verfügbare Eckrente“ von 1.109,91 Euro (West). Berechnungen gehen davon aus, dass selbst für den Eckrentner mit seiner vergleichsweise günstigen Erwerbsbiographie das Versorgungsniveau der gesetzlichen Rentenversicherung auf unter 41 Prozent des letzten Bruttoeinkommens sinken wird.
 
Arbeitnehmer sollten daher nicht nur privat vorsorgen, sondern unbedingt möglichst früh auch die Vorteile der betrieblichen Altersversorgung nutzen, rät Martin Richter. Sie ist dank Steuer- und Sozialversicherungseffekten eine sehr lukrative Form der Vorsorge. Jeder abhängig Beschäftigte hat prinzipiell einen Rechtsanspruch darauf, dass Teile seiner Entgeltansprüche für seine betriebliche Altersversorgung verwendet werden.
 
Jeder Arbeitgeber ist gut beraten, sich frühzeitig bei erfahrenen Partnern wie Martin Richter über den für ihn optimalen Durchführungsweg für die bAV in seinem Betrieb zu informieren und diesen offensiv auf seine Mitarbeiter zuzubringen. Spätestens dann nämlich, wenn seine Beschäftigten ausdrücklich eine Möglichkeit zur Entgeltumwandlung wünschen, muss er seinen Mitarbeitern ein konkretes Angebot unterbreiten. Welche Form der betrieblichen Altersversorgung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber individuell für beide Parteien am Sinnvollsten ist, sollte unbedingt mit einem Versicherungsexperten besprochen werden.
 
Während dem Arbeitnehmer vom Bruttolohn nach Steuern und Sozialabgaben in der Spitze kaum mehr als 50 Prozent im Portemonnaie bleiben, kommen ihm die Beiträge zur bAV zu 100 Prozent zugute. Erst auf die späteren Versorgungsleistungen muss er Steuern und unter Umständen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung bezahlen. Das Unternehmen spart ebenfalls, denn es fallen auf den Beitrag keine Arbeitgeberanteile bei den Sozialversicherungsbeiträgen an. Die Beiträge sind als Betriebsausgaben abzugsfähig. Daher ist es für den Betrieb sinnvoll, sein Vergütungssystem so zu gestalten, dass er geplante individuelle Lohnerhöhungen zumindest teilweise als Beiträge zur bAV verwendet. Andererseits kann der Arbeitnehmer seine bAV auch allein mittels Entgeltumwandlung finanzieren.
 

Fragen rund um die Themen Vorsorge und Finanzen beantwortet gerne Martin Richter, Geschäftsstellenleiter der SIGNAL IDUNA Gruppe,  im Hause der KH Elbe-Börde, Harzburger Str. 11, 39118 Magdeburg, Telefon 0171/5665551 oder per Mail martin.richter@signal-iduna.net
 

 

Die Selbsthilfeeinrichtung Ihres Berufsstandes

Gemeinsam mit unserem Vertragspartner - der SIGNAL IDUNA Gruppe – bemühen wir uns um die Existenzsicherung der Selbstständigen.

Das Versorgungswerk ist der größte berufsständische Versicherer, dessen Leistungsangebot auf die speziellen Bedürfnisse des Handwerks zugeschnitten ist.

Arbeitgeber und Beschäftigte profitieren von Beitragsvorteilen durch günstige Gruppen- und Rahmenverträge. Die Produktpalette umfasst dabei zum Beispiel die betriebliche Altersversorgung, die betriebliche Absicherung (Berufsunfähigkeit, gewerbliche Sachversicherung, Rechtsschutz), Unfall- und Kfz-Versicherungen sowie zusätzliche private Absicherungen.

Unser Versorgungswerk wird durch speziell ausgebildete Mitarbeiter unseres Partners vertreten, deren fachkundige Beratung und die speziellen Kenntnisse in den einzelnen Bereichen des Handwerks eine individuelle Betreuung garantieren.


Die SIGNAL IDUNA informiert aktuell:
Kindererziehung – Plus für die Rente
 
Bei der Betrachtung der Rentenansprüche fällt heut immer noch auf: Frauen nehmen auf Grund der Erziehung von Kindern in der Regel wirtschaftliche Nachteile in Kauf.
Sie erhalten in der Endkonsequenz niedrigere Renten als die Männer.
 
Pflichtbeitagszeiten für Kindererziehung
Um Nachteile im späteren Rentenbezug zu nivellieren, führen Zeiten der Kindererzie- hung zur Versicherungspflicht.
In der Praxis wirken sich höhere Rentenansprüche für die Zeit der Kindererziehung und eine mögliche höhere Bewertung niedriger Verdienste für die Rente fast aus- schließlich bei Frauen aus.

Bei Geburten vor 1992 beträgt die Kindererziehungszeit ein Jahr und bei Geburten ab 1992 drei Jahre.
Werden mehrere Kinder gleichzeitig bzw. in Abständen erzogen, verlängert bzw. summiert sich die Erziehungszeit um diesen Wert.
In Deutschland sind ca. 2 Millionen Kinder jünger als 3 Jahre. Der Staat erbringt für jedes Kind in den ersten drei Lebensjahren Beiträge in der Höhe des Beitragsauf- kommens eines Durchschnittsverdieners.
 
Werden parallel Verdienste aus versicherungspflichtiger Beschäftigung oder Tätigkeit
realisiert, können sie zusammen mit den Pflichtbeiträgen für Kindererziehung maxi-mal bis zur BBG(Ost:4900 EUR/West:5800 EUR) gutgeschrieben werden.
 
 
Berücksichtigungszeiten wegen Kindererziehung
Zwischen dem 4. und 10. Lebensjahr eines Kindes kommen die sogenannten Kinder-berücksichtigungszeiten in ihrer rentenrechtlichen Wirkung zum Tragen.
Diese wirken sich unter bestimmten Voraussetzungen positiv auf die Rentenhöhe und weitere Anwartschaften aus.
Zusätzliche Entgeltpunkte für die Rente setzen voraus, dass die Versicherte
- im Verlaufe ihres Berufslebens insgesamt 25 Jahre mit rentenrechtlichen Zeiten aufweist
- im Zeitraum des 4. und 10. Lebensjahres ihres Kindes mit Ihrem Verdienst/Einkommen unter dem Schnitt des Durchschnittsverdieners liegt(Ost:ca. 2413 EUR/ West:ca.2839 EUR).          
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, werden ab 1992 erzielte Niedrigverdienste bei der Rentenberechnung um 50 % aufgewertet – maximal bis zum Durchschnittsver- dienst der Beschäftigten in Ost bzw. West im jeweiligen Jahr.
In der Gesamtbetrachtung können max. ca. 2,34 Entgeltpunkte durch Höherbewer- tung der Verdienste im Zeitraum der Kindererziehung vom 4. bis zum 10. Lebens- jahr zusätzlich erreicht werden.
Für jeden Entgeltpunkt stehen in den neuen Bundesländern 25,74 EUR und in den alten Bundesländern 28,14 EUR zu Buche.
Aus der Kinderberücksichtigungszeit können also in der Spitze bis zu 60 EUR/Ost und 65 EUR/West mehr Monatsrente gutgeschrieben werden. 
Rechnet man die Rente aus drei Entgeltpunkten für ab 1992 geborene Kinder in Höhe von ca. 77 EUR/Ost und ca. 84 EUR/West hinzu, ergibt sich ein spürbarer Rentenzuwachs.
Aber: Die Erziehung eines Kindes wird nicht automatisch in der persönlichen Rentenbiografie dokumentiert.
 
Eine Antragstellung ist erforderlich – eine Antragstellung, die sich lohnt!

  • Öffnungszeiten: Mo-Do 07:00 - 12:30 / 13:00 - 16:00 und Fr 07:00 - 12:15